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Gegen Ende 2019 konnte die deutsche Wirtschaft nicht mehr zulegen. Dennoch gibt es Grund zum vorsichtigen Optimismus.

Arbeiter Containerjpg41845982Gegen Ende 2019 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen
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Frankfurt/Main. Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesbank Ende 2019 nicht mehr gewachsen. „Die deutsche Wirtschaftsleistung blieb im letzten Quartal 2019 wohl insgesamt unverändert“, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank. Auftrieb sei nach wie von der Binnenwirtschaft gekommen. „Demgegenüber hielt die Abwärtsbewegung in der exportorientierten Industrie an.“

Allerdings sehen die Bundesbank-Ökonomen zunehmend Anzeichen dafür, dass sich das verarbeitende Gewerbe mit Beginn des neuen Jahres stabilisieren könnte. So habe sich die Auftragslage in der Industrie seit einigen Monaten nicht weiter eingetrübt, die Warenausfuhren seien gestiegen.

Getragen wird die deutsche Konjunktur vor allem von der Kauffreude der Menschen und dem Bauboom. Die Verbraucher sind dank der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und gestiegener Einkommen in Konsumlaune. Die Bauwirtschaft profitiert von starker Nachfrage. Ein Ende des Baubooms zeichne sich weiterhin nicht ab, schrieben die Experten der Bundesbank.

Die exportorientierte deutsche Wirtschaft hatte 2019 die Folgen internationaler Handelskonflikte und die damit verbundene Abkühlung der Weltwirtschaft zu spüren bekommen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent zu, nach 1,5 Prozent und 2,5 Prozent in den Jahren 2018 und 2017. Zum Jahresende erhöhte sich das BIP nach einer ersten Schätzung der Wiesbadener Behörde im Vergleich zum Vorquartal „geringfügig“. (dpa/fa)


Nachricht von verkehrsrundschau.de