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Logistik-News

Schleswig-Holstein hat eine Initiative gestartet, um Lkw an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen freie Fahrt zu ermöglichen. Fünf große deutsche Logistik-Verbände unterstützen das.

stadtratte AdobeStock 118975304 1920jpeg15278081Lkw-Fahrverbote an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen sind den Verbänden zufolge eine unnötig enge Regulierung
©stadtratte/stock.adobe.com
Berlin. Die fünf großen deutschen Logistik-Verbände AMÖ, BGL, BIEK, BWVL und DSLV unterstützen die vom Bundesland Schleswig-Holsteins gestartete Initiative, Lkw-Fahrverbote an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen außer Kraft zu setzen. Das geht aus einem gemeinsamen Schreiben der Verbände hervor. Lkw-Fahrverbote an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen Fronleichnam, Reformationstag sowie Allerheiligen seien eine unnötig enge Regulierung, heißt es.

Mehrere Vorteile bei einer Abschaffung der Fahrverbote

Die Verbände sehen bei der Abschaffung von nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen mehrere Vorteile. Eine Abschaffung der Lkw-Fahrverbote an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen würden unnötige Zwangspausen vermieden. Zudem gebe es weniger werden Staus auf Ausweichstrecken und weniger Überlastungen von Lkw- Parkplätzen. Planungsaufwand und -komplexität der Lieferketten für inländische und ausländische Logistikunternehmen würden reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft durch einen Abbau von Lieferverzögerungen, Zeitverlusten und Mehrkosten für Industrie, Handel und Logistik mit teilweise systemrelevanten Aufgaben verbessert.

Auch werde die öffentliche Hand durch Deregulierung und Entbürokratisierung entlastet, weil Verwaltungsressourcen für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen und Transiterlassen entlastet werden. Zudem werde die Speditions- und Logistikbranche bei der Erreichung der Klimaziele unterstützt, indem Emissionen verursachende Umfahrungen um „Feiertagsbundesländer“ unterblieben. (ja)


Nachricht von verkehrsrundschau.de